Wissen · Häufige Fragen
Häufige Fragen.
Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden, zu den drei Welten von Navyra und zur Zusammenarbeit. Finden Sie nicht, was Sie suchen? Sprechen Sie uns an.
Grundlagen
Was ist Navyra?
Navyra ist ein Enterprise Hub, der drei Felder verbindet, die Unternehmen sonst getrennt bearbeiten: Workforce Automation, Workforce Compliance und Knowledge Continuity. Statt für jedes Thema einen eigenen Anbieter zu suchen, erhalten Unternehmen alle drei aus einer Hand, mit einer Schnittstelle und einem festen Ansprechpartner. Navyra ist kein Software-Produkt, sondern ein Hub, der Lösungen bündelt und liefert.
Was bedeutet "Enterprise Hub"?
Ein Enterprise Hub ist ein zentraler Anlaufpunkt, der mehrere zusammengehörige Leistungen über eine gemeinsame Schnittstelle bündelt. Navyra versteht sich als Hub für Workforce Automation, Compliance und Wissenssicherung. Unternehmen müssen so nicht drei verschiedene Dienstleister koordinieren, sondern bearbeiten drei eng verbundene Themen gemeinsam und mit durchgehender Linie.
Für wen ist Navyra gedacht?
Navyra richtet sich an Unternehmen, die Prozesse automatisieren, regulatorische Anforderungen erfüllen und kritisches Wissen sichern wollen, ohne diese Themen einzeln und mit getrennten Anbietern zu bearbeiten. Besonders relevant ist das für Organisationen, die vor Automatisierung, neuer Regulierung wie dem EU AI Act oder dem Ausscheiden erfahrener Mitarbeitender stehen.
Wie startet die Zusammenarbeit mit Navyra?
Der Einstieg ist niedrigschwellig: mit einem kostenfreien, unverbindlichen Erstgespräch. Darin klären wir, welches Ihrer Themen am dringendsten ist und wie ein sinnvoller erster Schritt aussieht. Es gibt keine Verpflichtung über das Gespräch hinaus. Sie entscheiden danach, ob und wie Sie weitermachen möchten.
Workforce Automation
Was ist Workforce Automation?
Workforce Automation bezeichnet die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben und Prozesse in der Personal- und Wissensarbeit. Sie kombiniert klassische Prozessautomatisierung mit künstlicher Intelligenz, um Routinetätigkeiten zu übernehmen, während anspruchsvolle Entscheidungen bei Menschen bleiben. Ziel ist nicht der Ersatz von Mitarbeitenden, sondern die Entlastung von gut automatisierbaren Tätigkeiten.
Welche Aufgaben sollte man automatisieren und welche nicht?
Automatisieren lassen sich vor allem wiederkehrende, klar strukturierte Aufgaben mit eindeutigen Regeln oder gut abgrenzbaren Mustern. Bei Menschen bleiben sollten Tätigkeiten, die Urteilsvermögen, Empathie, Verantwortung oder Kontextwissen erfordern. Eine seriöse Analyse benennt genau diese Grenze, statt pauschal möglichst viel zu automatisieren.
Setzt Navyra immer auf KI?
Nein. Navyra nutzt künstliche Intelligenz dort, wo sie überzeugt, etwa bei sprachlastigen oder variablen Aufgaben, und klassische Prozessautomatisierung dort, wo sie das bessere Werkzeug ist, etwa bei stabilen, eindeutigen Abläufen. Entscheidend ist das passende Verfahren für die jeweilige Aufgabe, nicht der Einsatz von KI um ihrer selbst willen.
Workforce Compliance
Was ist Workforce Compliance?
Workforce Compliance bezeichnet die Einhaltung rechtlicher und regulatorischer Anforderungen rund um Personal, Daten und Technologieeinsatz. Dazu zählen etwa der EU AI Act, die DSGVO und das EU-AML-Paket. Navyra übersetzt solche Vorgaben in konkrete, arbeitsfähige Prozesse, statt sie als reine Dokumentationspflicht zu behandeln.
Was ändert sich durch den EU AI Act?
Der EU AI Act teilt KI-Systeme nach Risiko in Klassen ein und knüpft daran abgestufte Pflichten. Zentrale Anforderungen gelten ab August 2026. KI im Personalbereich, etwa im Recruiting, gilt häufig als hochriskant und erfordert dann besondere Maßnahmen wie Risikomanagement, Dokumentation und menschliche Aufsicht. Unternehmen sollten frühzeitig prüfen, welche ihrer Systeme betroffen sind.
Wie hängen Automatisierung und Compliance zusammen?
Wer Prozesse automatisiert und dabei KI einsetzt, löst regulatorische Pflichten aus, etwa aus dem EU AI Act oder der DSGVO. Automatisierung und Compliance gehören deshalb zusammen. Navyra denkt beide gemeinsam: Eine automatisierte Lösung wird von Anfang an so gestaltet, dass sie regulatorische Anforderungen erfüllt, statt sie nachträglich aufzusetzen.
Knowledge Continuity
Was ist Knowledge Continuity?
Knowledge Continuity, also Wissenskontinuität, bezeichnet die Sicherung von kritischem Wissen, bevor es ein Unternehmen verlässt. Sie umfasst die Weitergabe von Erfahrungswissen vor Renteneintritt oder Fluktuation, die Dokumentation und die Auffindbarkeit von Wissen. Ziel ist, dass Wissen nicht an einzelne Personen gebunden bleibt und mit ihnen verloren geht.
Warum ist Wissenssicherung gerade jetzt wichtig?
In Deutschland verlassen bis 2036 mehrere Millionen erfahrene Beschäftigte der geburtenstarken Jahrgänge den Arbeitsmarkt. Mit ihnen droht umfangreiches Erfahrungswissen verloren zu gehen. Wer dieses Wissen nicht rechtzeitig sichert und weitergibt, verliert Kompetenz, die sich nur schwer wieder aufbauen lässt. Der richtige Zeitpunkt ist, bevor Wissensträger ausscheiden.
Wie sichert man Wissen vor dem Renteneintritt?
Wirksame Wissenssicherung setzt an, bevor erfahrene Mitarbeitende ausscheiden. Sie erfasst nicht nur dokumentierte Fakten, sondern auch das implizite Erfahrungswissen, das selten aufgeschrieben ist. Methoden reichen von strukturierten Übergaben über Dokumentation bis zu KI-gestützten Verfahren, die gesichertes Wissen durchsuchbar und im richtigen Moment auffindbar machen.
Zusammenarbeit
Was unterscheidet Navyra von einzelnen Anbietern?
Die meisten Unternehmen lösen Automatisierung, Compliance und Wissenssicherung mit drei verschiedenen Anbietern, in drei Sprachen und mit drei Rechnungen. Navyra bündelt diese Themen als Hub: eine Schnittstelle, ein fester Ansprechpartner, eine gemeinsame Linie. Wir liefern nicht nur Analysen, sondern bauen die Lösung, mit EU-Hosting und ohne durchgereichte Subunternehmer.
Wer steht hinter Navyra?
Hinter Navyra stehen drei Verantwortliche: eine Anwältin, die Regulierung in Lösungen übersetzt, ein Serial Entrepreneur und Operating Investor mit 27 Jahren Erfahrung und ein Architekt, der die drei Welten zu einem System verbindet. Navyra ist ein Gemeinschaftsprojekt von Schneiders Ventures S.L. und Innovatelaw.
Wo werden die Daten verarbeitet?
Navyra setzt auf Hosting innerhalb der EU. Verantwortlich ist die Schneiders Ventures S.L. mit Sitz in Spanien, sodass die Datenschutz-Grundverordnung und das spanische Datenschutzrecht gelten. Details zur Verarbeitung, zu Dienstleistern und zu Ihren Rechten finden Sie in der Datenschutzerklärung.
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